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Panflötenseminar 20.05.2005 bis 28.05.2005 in Arad (Rumänien)
Einmal nach Rumänien zu reisen, mit der Panflöte im Gepäck..das Land und seine Traditionen, die Menschen und die Lebensweise dort kennenlernen....die Folklore, die Musik - die Verbundenheit mit der Panflöte - die Idee von Klaus Klingler ein Seminar in diesem wunderschönen Land wo die Panflöte "zu Hause" ist zu veranstalten fanden alle großartig. .So wurde von ihm ein Panflöten-Seminar in Rumänien geplant und organisiert."Diese Reise wird ein ganz besonderes Erlebnis", das dachten sich wohl auch die vielen Teilnehmer und Mitreisenden als sie von diesem Vorhaben hörten. Am Morgen des 20.05.2005 war es dann e n d l i c h soweit. Der mit Spannung erwartete Tag der Abreise. Der Reisebus stand am Bahnhof in Singen bereit und nun wurde das viele Gepäck und die Instrumente eingeladen.Die meisten der Seminarteilnehmer und Mitreisenden waren schon vor Ort und so begann unsere aufregende Reise.
Auf dem Weg nach München stiegen noch einige Teilnehmer dazu, sodass sich der Bus allmählich füllte.In München warteten die letzten Reisegäste. Wir waren sehr gespannt, denn von hier aus sollte uns ein ganz besonderer Gast nach Rumänien begleiten um uns im Panflötenspiel zu unterrichten -Ulrich Herkenhoff- und sein musikalischer Begleiter am Cymbal -Laurentiu Ciocanel- Über Österreich und Ungarn brachte Erich seine gutgelaunten Fahrgästen sicher nach Rumänien.Am 21.05.2005 um ca. 6,30 Uhr (deutscher Zeit) kamen wir in Arad am Bahnhof an, wo einige der Mitreisenden sich bis zur Rückfahrt von uns verabschiedeten.Von dort aus wurde unser Bus dann schließlich zum Hotel gelotst und alle freuten sich nun erstmal auf Frühstück, Dusche und natürlich ..... ein Bett!! !Nachdem jeder sein Gepäck auf sein Zimmer gebracht hatte trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück.Jedem war deutlich anzusehen wie beeindruckend die Atmosphäre dieses Hotels auf ihn wirkte. Klaus Klingler, der schon mehrere Tage vor uns nach Arad gefahren war um alles für uns vorzubereiten, begrüßte uns ganz herzlich.Nachdem sich alle für ein paar Stunden zurückgezogen hatten um sich von der langen Fahrt zu erholen kamen wir am Nachmittag zusammen um uns erst einmal einander vorzustellen und den weiteren Tagesablauf sowie die Stundenpläne des Seminars zu besprechen. Bei gemütlichem Beisammensein ließen wir den Tag bei einem Abendessen mit viel Spaß und Humor ausklingen.
Für die Nachtschwärmer war natürlich noch ein Event für den Abend geplant. Trotz des anstrengenden Tages, beschlossen noch viele von uns den Abend mit dem Besuch einer Cabaret-Show zu beenden.
Am Morgen des 22.05.2005 liefen die Vorbereitungen für das Eröffnungskonzert auf Hochtouren.
Die Schüler ließen sich dadurch zum üben animieren und das ganze Hotel war erfüllt vom Panflötenklang...Ja sogar auf dem riesigen Platz draußen vor dem Hotel trafen sich einige Seminarteilnehmer um zu üben und hatten dort bald neugierig lauschendes Publikum.Es war faszinierend zu beobachten wie die Klänge der Panflöte die Menschen zum Staunen brachte.
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Panflöte üben und die ganze Arbeit für die Vorbereitung des Konzertes, das macht natürlich auch hungrig .. gemeinsam liefen wir mittags zu einem sehr schönen und gemütlichen Restaurant, wo wir schon erwartet wurden. Nach einem hervorragenden Essen sollst du ruh'n ....was die meisten von uns auch beherzigten, denn der Tag hielt ja noch so einige Ereignisse für uns bereit.. das Highlight des Tages das ERÖFFNUNGSKONZERT.Alle warteten schon gespannt und voller Vorfreude darauf. Gegen 17,00 Uhr kamen die ersten Gäste und allmählich füllte sich der wunderschöne Innenhof des Hotels.

Gebannt und fasziniert lauschten die Besucher den zauberhaften Klängen die
Ulrich Herkenhoff und Mathias Klingler der Panflöte entlockten.

Begleitet wurden die beiden von Stefan Klingler am E-Piano und Laurentiu Ciocanel am Cymbal. Über eine Stunde war das Hotel in traumhafte Musik gehüllt und selbst den jüngsten Besuchern war die Begeisterung anzusehen.Ein Überraschungsgast, der Bürgermeister des Ortes "Macea" präsentierte eine ganz außergewöhnliche Art von Musik Ihm genügte ein Blatt von irgendeinem Baum oder Strauch welches er in den Mund nahm und darauf lustige Lieder spielte oder blies!?
Die Künstler wurden vom Publikum mit tosendem Applaus verabschiedet.
Am Abend spazierten wir durch Arad zu einem romantischen Restaurant an einem kleinen See, wo beleuchtete Pavillons auf dem Wasser befestigt waren...Und wieder ein wunderschöner Abend mit gutem Essen, viel Spaß und guter Laune..
Lasst uns Panflöte spielen !! Jeden Morgen zwischen 8 und 9 Uhr trafen sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Frühstück.
Danach fuhr die Hälfte der "Gruppe" mit dem Reisebus zu unserem "Unterrichtsdomizil" Ein traumhafter Ort, wie man ihn sich nicht schöner erträumen könnte, um mit so einem Instrument wie der Panflöte und der Natur in Einklang zu kommen....Mitten im Wald, darin ein uriges Gasthaus mit riesiger überdachter Terrasse und Grillhäuschen und herrenlosen, gutmütigen herumstreunenden Hunden, umgeben von Wiesen und Blumen, und ein kleiner See an dem sich jeder von uns einen ganz besonderen Platz aussuchte um sich mit der Panflöte einzuspielen...Plötzlich war die Luft erfüllt von den Klängen der Panflöte .... es war einmalig ! Ulrich Herkenhoff und Mathias Klingler unterrichteten jeweils in einem Raum des kühlen Gasthaus, worüber man froh war, denn ein schöner heißer Tag reihte sich an den anderen...Die Motivation zum üben war gross... selbst nach einer Stunde Unterricht und üben am See probierte ein jeder nocheinmal das "Neuerlernte" ..Gegen 12,30 Uhr traf der Bus mit den Teilnehmern ein, die am Vormittag im Hotel den Korepetitionskurs mit Laurentiu Ciocanel am Cimbal und bei Stefan Klingler den Kammermusikkurs besuchten.
Anhand des Stundenplans konnte jeder ersehen, wann und wo der Unterricht stattfand. Gemeinsam genossen wir die tägliche Mittagspause bei herrlichem Sonnenschein mit viel Spass und gutem Essen.
Zwischenzeitlich hatte man auch die Möglichkeit sich die Stadt genauer anzuschauen oder über den nahe gelgenen Markt zu schlendern. Viele nutzten diese Zeit aber auch um einfach nur im Innenhof des Hotels gemütlich sitzend denen zuzuhören die zusammen mit Laurentio Cioconel musizierten. Es war wirklich sehr interessant zu beobachten wie er auf dem Cymbal jeden auf seine eigene Art begleitete, sodass immer wieder neue fantastische Klänge entstanden. |